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Fast wäre Jule für immer im Orchestergraben verschwunden, jedenfalls wenn es nach ihrer Querflötenlehrerin am Konservatorium Halle gegangen wäre. Doch dazu kam es nicht, denn Jule wollte auf der Bühne stehen: Das tat sie schon in der Schulzeit in verschiedenen Bands von Grunge bis Jazz, unter anderem in der Hallenser Band Amapolas und als Gastmusikerin bei Zombie Joe.
Von mehreren Irlandreisen brachte sie einen gehörigen Schwung irischer Musik mit nach Hause. Und ein Studiensemester in Dublin nutzte sie dazu, um in dortige Sessionszene einzusteigen. In Irland freilich hört ihr musikalischer Horizont keineswegs auf: Aus allen Winkeln Europas bringt sie Musik in den Proberaum von Dizzy Spell – von den Faröer-Inseln, aus Finnland und neuerdings sogar aus dem Baskenland.
Dieses Interesse für die europäische Sprachenvielfalt brachte sie auf die Idee für ein neues Musikprojekt, für das sie auch die beiden Dizzy-Spell-Kollegen Kerstin und Jan und drei weitere Musiker mit ins Boot holte: Brandan vertont seit 2005 frühmittelalterliche Lyrik aus ganz Europa als Mix aus Folk, Pop, Jazz und Klassik.
Das Sextett qualifizierte sich 2007 für das Mitteldeutschlandfinale von Creole, dem ”deutschen Weltmusik-Grammy”.
Juliane Weinelt wirkte im Puppentheater Lampe in diesen Aufführungen mit:
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