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 Wer erinnert sich heute noch daran, dass die Märchen einst dem erwachsenen Menschen zur Verständigung über sich und sein Verhältnis zur Welt dienten?
“Komm zu mir”, fordert der König, ”nicht gelaufen, nicht geritten, nicht gefahren, nicht gekleidet und nicht nackt.” Unmöglich scheint des Rätsels Lösung - die Bauerstochter findet sie! Die Hochzeit bildet jedoch nicht den Schluss des Märchens!
Mit Witz und Phantasie wird vorgeführt, dass Klugheit nur dann lebendig bleibt, wenn sie sich entfalten kann. Am Ende ist auch der König klüger geworden:
Einen Menschen kann man nicht besitzen wie einen Edelstein - und der Reichtum des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau entsteht auch durch Reibung.
Diese Puppenspielinszenierung vertraut auf die Kraft des Volksmärchens und verzichtet auf fremdes Beiwerk.
Nach dem Märchen der Brüder Grimm.
- Ausstattung: Antje Hohmuth
- Bühne und Regie: Frieder Simon
- Musik: Kerstin Braun
- Premiere war im Oktober 2000.
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